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1. Allgemeine Informationen

Ungarn liegt im von Bergketten umgebenen Karpathenbecken und ist reich an Wäldern, Wiesen, Flüssen, Seen und Sümpfen. Dies Naturgebiet ist ein Paradies für Wild und Wasservogel. Dank der sorgfältigen Hegebestrebungen Ungarn war und ist immer noch ein wildreiches Land von Europa, wo die verschiedenen Wildarten auf freier Wildbahn leben können.

Der Jagdtourismus in Ungarn hat eine herausragende Bedeutung. Diese Tatsache bezieht sich sowohl auf die Zahl der in Ungarn jagenden Gastjäger, als auch auf die Qualität des ungarischen Wildbestandes. Die Liste der in Ungarn geschützten und jagdbaren Wildarten weicht, aufgrund der bestehenden strengeren Vorschriften, teilweise von den international getroffenen Vereinbarungen ab. Deshalb gilt die Regelung, dass ein über eine gültige Jagderlaubnis verfügender ausländischer Staatsbürger nur in Begleitung eines Berufsjägers zur Jagdausübung befugt ist. Während der Jagd ist er verpflichtet den Anweisungen des Jagdbegleiters Folge zu leisten und nur das Stück Wild zu erlegen, worauf er die Erlaubnis erhalten hat.

Das Wild ist in Ungarn Eigentum des Staates, wobei das Land entweder im Privatbesitz oder im staatlichen Besitz ist. Die Jagd kann entweder in den Revieren der s.g. Jagdgesellschaften und der Forstverwaltungen, die als staatliche Aktiengesellschaften funktionieren, veranstaltet werden.

Die Forstverwaltungen wirtschaften im allgemeinen in über 100.000 Hectar. Die Jagd ist hier eine kleinere Branche Ihrer Tätigkeit, neben Landwirtschaft und Holzverarbeitung. Einige Forstverwaltungen haben Saugatter, wo eine aussergewöhliche Sautagessstrecke erzielt werden kann.

Die Jagdgesellschaften beschäftigen sich mit der Wildhege auf den Revieren von verschiedenen Grundbesitzern. Ein Revier muss mindestens 3000 Hectar gross sein. Sie müssen die Jagd, die Schonung aller Wildarten und die vom Wild verursachten landwirtschaftlichen Schäden so verwalten, dass sie möglichst mit dieser Tätigkeit auf „O” Saldo auskommen. Manche Reviere haben ein Fasanaufzuchtsgebiet zu Stande gebracht, wo auch eine Tagesstrecke von 1000 Stück ohne weiteres möglich ist. Die Kleinfasanen werden auch hier mit der natürlichen Population frei hochgebracht.

Das entsprechende Revier wird immer je nach dem Wunsch des Jägers mit Rücksicht auf die Art, die Strecke, das Geweihgewicht des zu erlegenden Wildes ausgewählt.

Diana Hunts ist bereit den Begleitern Stadtrundfahrten, Einkaufs- und Kulturprogramme anzubieten bzw. zu organisieren. Für weitere Informationen rufen Sie uns an, oder senden Sie ein email!

2. Wildarten

Rothirsch

In den Wäldern Ungarns ist der Rothirsch ohne Zweifel der König und die Brunft ist für viele Jäger das schönste und aufregendste Waidwerk. Einer der stärksten Hirschbestände der Welt befindet sich eben in Ungarn, hauptsächlich in Süd- und West-Ungarn, d.h. in Transdanubien. An der dritten Stelle der Weltrekordliste steht die in Karapancsa/Gemenc erbeutete Hirschtrophäe mit 14,50 kg Geweihgewicht und mit 271 int. Punkten. Die Brunft fängt in Süd-Ungarn in den ersten Septembertagen und einige Wochen später in Norden an. Der Rothirsch lebt überall in dem Mittelgebirge, die stärkesten Trophäen werden aber in Südwest-Ungarn erlegt. Nach der Brunftzeit, von November bis Ende Januar werden dann Abschusshirsche vom Hochsitz aus, mit Pirschen, oder sogar aus Pferdewagen erlegt. Der ungarische Hirschbestand kann alle Wünsche der einzelnen Jäger erfüllen.

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Hirschjagd in Ungarn mit Diana Hunts

Jagdzeit: 1. September – 31. Oktober – Brunftzeit

31. Oktober – 31. Januar – Abschusshirsche

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Rehwild

Das Rehwild kommt überall im Lande in grossen Populationen (mehr als 250.000 Stk.) vor. Der bevorzugte Lebensraum des Rehwildes ist jedoch Ost-Ungarn, die „Puszta”, dh. die Tiefebene, obwohl in Süd-Ungarn auch Rekordtrophäen erlegt werden können. Das Gehörngewicht über 600 g mit schöner Perlung und Farbe sind keine Einzelfälle. Die Jagdzeit beginnt schon am 15. April, wenn das Gehörn bereits sauber ist, das Getreide deckt aber das Wild noch nicht. Die Waldböcke sind in den Wäldern von Transdaubien auch zahlreich. Obwohl das Gehörngewicht viel kleiner ist, aber ein guter Pirsch in dem Frühlingswald macht allen Jägern ein unvergessliches Erlebniss. Die Spitzentrophäen stammen aus Ost-Ungarn in 1975 mit 770 g und 231,53 int. Punten sowie in 1993 mit 769 g und 230,79 int. Punkten.

Jagdzeit: 15. April – 30. September

15. Juli – 5. August Blattzeit

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Damwild

Der Damwildbestand Ungarns ist ebenso hochwertig als das Rotwild, besonders süd-westlich vom Plattensee/Balaton, wo viele Weltrekordtrophäen erlegt wurden. Der Bestand entwickelt sich gut in den bewaldeten Gegenden, wo das Geweihgewicht auch 5,50 kg übertrifft. Die meistverbreitete Methode der Jagd auf Damschaufler ist der Pirsch, welcher von dem Jäger viel Geduld und Aufmerksamkeit fordert. An der ersten Stelle der Damschaufler –Weltrekordliste steht die in Gut erbeutete Trophäe mit 5,80 kg und 233,11 int. Punkten.

Jagdzeit: 1. Oktober – 1. Novermber – Kapitalschaufler

1. November – 31. Januar – Abschussschaufler

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Muffelwild

Diese aus Korsika nach Ungarn eingesiedelte Wildart lebte jahrzehntelang im Schatten des Rotwild- , Damwild-, und Rehbestandes, welcher sozusagen „routinemässig” mit Weltrekordtrophäen dienen konnte. In 1986 ist aber in Telki, in der Nähe der Hauptstadt Budapest, ein königlicher Widder mit einer Schneckenlänge von 104 cm erlegt worden. Diese Trophäe sprang sofort auf die 10. Position der Weltrekordliste und lenkte die Aufmerksamkeit der Jägergesellschaft auf das Muffelwild in Ungarn. Dieses Wild lebt in beträchtlicher Zahl in dem Mittelgebirge von Transdanubien.

Jagdzeit: 1. September – 28. Februar

Beste Zeit: November – Dezember

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Schwarzwild

Das Schwarzwild ist verbreitet überall in den Wäldern Ungarns und wird durch das ganze Jahr gejagt.Ausgenommen sind die Bachen, wenn diese ihre neugeborenen Frischlinge führen. Es ist sehr abwechselungsreich in frischem Schnee, oder in der Sommerzeit in Getreidefeldern auf Sauen zu prischen, oder vom Hochsitz aus zu erlegen. Die Spitzenatraktion ist aber eine gut organisierte Sautreibjagd mit vielen Treibern und trainierten Hunden. Sautreibjagden werden meisten in Dezember und Januar veranstaltet. Für kleinere Gruppen sind die Sauriegeljagden zu einem günstigen Pauschalpreis sehr popular.

Jagdzeit: ganzjährig

Bache: 1. Mai – 31. Januar

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Fasan

Der Fasan, das meistverbreitete Flügel in dem Karpathenbecken, kommt überall in Ungarn-sowohl in dem bewaldeten Hügellandschaften, als auch in der Tiefebene – in beträchtlichen Mengen vor. Demzufolge blickt auch die Fasanenjagd auf eine lange Tradition zurück. Die Fasanentreibjagd ist zwar in Grossbritannien erfunden und hochentwickelt, kann Diana Hunts auch in Ungarn spannende Treibjagden mit wirklich hochfliegenden Fasanen organisieren. Für Diana Hunts GmbH ist der Spass an hochfliegenden Fasanen in seinen eigenen Qualitätsrevieren viel wichtiger, als die grosse Tagesstrecke, die leichter erfüllbar ist.

Jagdzeit: 1. Oktober – 31. Januar

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Feldhase

Trotz den Anderungen in der Landwirschaft leben immer noch grosse Hasenpopulationen in bestimmten Regionen des Landes. Anlässlich des Fasanenbuschierens werden nebenbei auch Hasen geschossen, wobei für 8-10 Jäger wird schon eine traditionelle Hasentreibjagd veranstaltet, besonders nach der Erntezeit. Die Treiber formen eine U-Buchstabe und wie aus einem grossen Sack treiben sie die Tiere vor die Schusslinie. Die Strecke erreicht oft hunderte von Hasen.

Jagdzeit: 1. Oktober – 20. Januar

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Wildente

Unter den Wildenten der Welt ist Stockente das bedeutendste und am weitesten verbreitete Wassergeflüge. Sie trägt ein buntfarbiges Prachtkleid. Ihre Kopf-Halspartie ist metallgrün, die Brust dunkelbraun, der Rücken dunkelgrau und das Gefieder der Bauchseite fahlgrau.

Krickente ist die kleinste, bekannte Wildente unseres Erdteils. Der kastanienbraune Kopf und der breite grüne Augenstreif des Erpels ist auch von Weitem gut zu erkennen. Die Brust ist von kleinen schwarzen Punkten bedeckt, die Bürzelunterseite ist gelbweiss und das Rückengefieder ist fahlgrau. Das Gefieder der Ente ist gelblich-braun, der Brustbereich fein gepunktet. Die Stimme des Erpels ist ein typisches „kri-kri-kri”. Sie fliegen ungeordnet in dichten Gruppen, ihr Flug ist schnell und wechselhaft. Die ständige Lautgabe sowie die blendende Flugweise sind ihre auffallendsten Merkmale. Während der Jagdsaison von Sommerende bis Frosteinbruch dauert ihr Durchzug durch Ungarn.

Knäckente ist kaum grösser als die Kirckente. Der Erpal im Prachtkleid ist an dem breiten weissen Streifen, welcher sich vom Auge des dunkelbraunen Kopfes bis hin zum Nacken zieht zu erkennen. Der Kropf- und Rückenteil ist dunkel, die Bauchseite hell gefärbt. Im Allgemeinen sind sie in kleineren Gruppen oder einzeln zu beobachten. Ihr Flugverhalten ist sehr wechselhaft, zeitweise in die Höhe strebend, ählich der Krickente. Der heiserne „knäck-knäck” Ruf ist oft zu hören.

Tafelente im Prachtkleid ist von Kopf bis Hals rotbaun gefärbt, die Brust ist schwarz, die mittlere Körperregion schiefergrau und der Schwanzteil schwarz gefärbt. Im Flug ist der grau Flügelstreifen ein auffälliges Merkmal. Ihr Flug ist schwerfällig, im Allgemeinen fliegt sie flach über dem Wasser.

Schnellente ist Ungarn’s Wintergast an den grösseren Flüssen und stehenden Gewässern.

Der Erpel hat einen auffällig grossen Kopf, das Rückengefieder ist schwarz,die Bauchseite weiss gefärbt. Aufgrund der Reibung des Gefieders mit der Luft , ist bereits aus grösserer Entfernung ein starker Rauschton zu vernehmen, welcher ebenfalls Merkmal bei der Bestimmung dieser Art ist.

Jagdzeit: 1. September – 31. Januar

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Türkentaube und Ringeltaube

Obwohl einige Tauben in Ungarn unter Vogelschutz stehen , können einige Arten (Ringel- und Türkentaube) gejagt werden, mit Rücksicht auf die erheblichen Schäden, die diese Vögel der Landwirtschaft anrichten.Der Körper der Türkentaube ist einheitlich hell gefärbt, gräulich sandfarben. Im Nackenbereich ist ein schwarzer Nackenring zu erkennen. Die Ringeltaube ist eine grössere Taubenart mit grauen Gefieder. Der Hals ist mettalgrün gefärbt, der Brust – und Knopfteil weinrot schattiert. Auffallend ist der weisse Fleck am Hals.

Die Jagd auf die Taube erfolgt hauptsächlich in deren Nahrungsgebiet, Sonnenblumenfeldern, meist in Gruppen und wer diesen schnellfliegenden Vogel mit Erfolg jagen will, muss über gute Reflexen und Schussfähigkeiten verfügen.

Die Hohltaube und Turteltaube stehen unter Naturschutz. Die Hohltaube ist gegenüber der jagdbaren Ringeltaube kleiner, aber grösser als die Türkentaube und erscheint von Weitem als einheitlich dunkelgrau gefärbter Vogel, typisch die dunklen Flügelbinden und der graue Bürzel. Die Turteltaube ( falsch auch afrikanische Taube bezeichnet) ist etwa kleiner und schlanker als die Türkentaube, ihr Schwanz ist etwas kürzer. Der Rücken ist rostbraun gefärbt und schwarz gepunktet. An der Halsseite sind schwarz-weiss gestreifte Flecken zu erkennen, der Bauchbereich ist rosafarbig schattiert. Der gerundete kurze Schwanz ist nur durch ein schmales weisses Band eingefasst, im Gegensatz zu der ausgesprochen breiten, weissen Endbinde des Schwanzes bei der jagdbaren Türkentaube.

Jagdzeit: Türkentaube: 15. August – 28. Februar

Ringeltaube: 15. August – 31. Oktober

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Waldschnepfe

Die Waldschnepfe ist die einzige Art der in Ungarn vorkommenden sog. Watvögel (Limicolen), welche bejagdbar ist. Sie zieht vor allem Feuchtgebiete oder moorig-sumpfige Waldungen vor und ist leicht zu bestimmen. Sie ist, während der Zeit des Frühjahrszuges, in der die Bejagung in Ungarn erlaubt ist, nur als Silhoutte zu sehen und manchmal durch die quorrenden bzw. puitzenden Laute zu vernehmen. Das Flugbild ist sehr wechselhaft. Sowohl ein pfeilschneller Ab- und Aufflug sowie eine Bewegung von behäbigen Flügelschlag ist zu beabachten. Im trügerischen Abenddämerlicht muss man sehr aufmerksam die über dem Wald erscheinenden, sich bewegenden Schattenbilder betrachten, um nicht übereilt , anstelle einer Waldschnepfe eine Eule, Ente oder Fledermaus zu erlegen.

Jägerhut mit Schnepfenfeder lässt ja erkennen, dass sein Eigentümer diesen seltenen Vogel der Frühlingswälder mit Erfolg und Glück gesucht hat.

Die Bejagung der Waldschnepfe ist nur während des Zuges zu den Nahrungs- bzw. Ruheplätzen erlaubt. Die Tagesstrecke darf höchstens 4 Waldschnepfen pro Jäger betragen.

Jagdzeit: geschlossen wegen Schonung der Population

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